19.09.2025

Neuerscheinung

ES IST NICHT VORBEI
Auf der Suche nach der Vergangenheit
Eine philosophische Erzählung
Vergangenheitsverlag

Ab sofort im Buchhandel erhältlich

Wenn im Leben etwas passiert, kann man sich fragen, wie es dazu gekommen ist. Vor allem dann, wenn etwas schief gelaufen ist. Man kann es aber auch verdrängen und zur Tagesordnung übergehen. Dann wird ein blinder Fleck daraus.

Von solchen blinden Flecken handelt die vorliegende Erzählung. Der Erzähler stößt auf alte Fotos, die die Höhepunkte seines Lebens dokumentieren sollen. In Wirklichkeit aber ist seine eigentliche Geschichte unter ihnen begraben: Die Geschichte eines kleinen Jungen, der Unsinn im Kopf hat und in dessen Haut er einmal gesteckt hat. Er versucht diesem Leben auf die Spur zu kommen, indem er sich in die Geschichte dieses Jungen verstrickt und holt ihn damit in seine Gegenwart.

Dabei gerät die lineare Beziehung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aus den Fugen und damit auch das Verhältnis von Weg und Ziel, dem — scheinbar unausweichlich — ein jedes Leben unterworfen ist.

Was einmal war, ist aber nicht vorbei.

Bergtour
26.06.2026

Aufsätze

VOM BESTEIGEN HOHER BERGE UND DEM KIESEL UNTER DEN FÜSSEN
Überlegungen zur Praxis der Künstlerischen Therapien

Normalerweise werden unter Handlungen Tätigkeiten verstanden, die intentional und sinnvoll auf einen Gegenstand oder eine Sache ausgerichtet sind. Etwas, das zufällig passiert, ist folglich nicht Teil einer Handlung. Um etwas Bestimmtes zu erreichen, müssen wir uns auf den Weg machen.

In der künstlerischen und künstlerisch-therapeutischen Praxis bewegen wir uns anders. Das Handlungsmodell, das unseren Alltag beschreibt, trifft dann nicht zu. Als Kunsttherapeut weiß ich häufig nicht, wohin die Reise geht. Es geht nicht um das Erreichen eines bestimmten Ziels, sondern um das, was auf dem Weg passiert oder auch nicht passiert.
Damit befinde ich mich aber in einem Widerspruch zu einer medizinisch-therapeutischen Praxis, die den Anspruch hat planmäßig vorzugehen und dem Dreischritt Diagnostik, Indikation und Intervention zu folgen.
Der vorliegende Aufsatz versucht alternative Handlungsmodelle zu entwickeln und und sie soziologisch und medientheoretisch zu begründen.

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